Am 8. Januar 2024 brach ein tödliches Feuer an Bord des Frachtschiffs Stride bei Bunkerarbeiten am Barbours Cut Marine Terminal in LaPorte, Texas. Das Feuer forderte zwei Todesopfer und einen Schwerverletzten. Die Ermittlungen ergaben, dass im Dieseltank des Schiffes ein falsches Ventil eingebaut war, wodurch Dieselöl in den Maschinenraum überlief und den Brand auslöste. Das Schiff im Wert von $12 Millionen wurde zum Totalverlust erklärt.


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Am 8. Januar 2024 kam es zu einem tödlichen Brand an Bord des Frachtschiffs Stride bei Bunkerarbeiten am Barbours Cut Marine Terminal in LaPorte, Texas. Bei dem Brand kamen zwei Besatzungsmitglieder auf tragische Weise ums Leben, ein weiteres wurde schwer verletzt. Das Feuer brach aus, als Dieselöl in den Maschinenraum überlief und erhebliche Schäden verursachte. Die Website Stride wurde schließlich zum Totalschaden mit einem geschätzten Wert von $12 Millionen erklärt.

Die Untersuchungen des US National Transportation Safety Board (NTSB) ergaben, dass der Brand durch den Einbau eines falschen Ventils am Dieselöltank des Schiffes verursacht wurde. Sechs Wochen vor dem Brand war ein Ersatzventil für den Backbord-Doppelbodentank bestellt worden. Das eingebaute Ventil entsprach jedoch nicht dem Typ, der in der Zeichnung des Heizölsystems des Schiffes angegeben war. Das falsche Ventil, ein Rückschlagventil mit Winkelabsperrung, ließ das Dieselöl nur in eine Richtung fließen, selbst wenn es geöffnet war. Dies führte dazu, dass das Dieselöl beim Bunkern aus einem anderen Tank überlief und in die gemeinsame Entlüftungsleitung geleitet wurde.

Infolgedessen floss das Dieselöl aus einem kleinen Abschnitt des Entlüftungsrohrs, der zuvor abgedichtet worden war, und das Dichtungsmaterial versagte. Das Dieselöl floss daraufhin in den Maschinenraum, wo es sich bei Kontakt mit laufenden Maschinen entzündete und den Brand auslöste.

Ein weiterer Grund für die Schwere des Brandes war die Tatsache, dass die Schiffsbesatzung es versäumt hatte, die Tankfüllstände während des Bunkervorgangs zu überwachen, was ein vorgeschriebener Bestandteil des Sicherheitsmanagementsystems des Schiffs ist. Das Bunkerverfahren schreibt vor, dass mindestens vier technische Besatzungsmitglieder zur Überwachung der Tankfüllstände im Dienst sein müssen, zum Zeitpunkt des Brandes waren jedoch nur drei anwesend.

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