Am 12. Februar 2025 brach die ACB Group, das Chemieunternehmen, das für zwei Industriebrände im Westen Melbournes verantwortlich war, mit einem Schuldenberg von über $5,3 Millionen zusammen. Der erste Brand im Jahr 2023 forderte das Leben eines Arbeiters, während ein zweiter Brand im Juli 2024 die Fabrik zerstörte und giftigen Rauch freisetzte, der die Umwelt gefährdete. Aus Berichten des Insolvenzverwalters geht außerdem hervor, dass eine unterirdische Gasleitung, die von der eingestürzten Wand der Fabrik betroffen ist, ein großes Sicherheitsrisiko darstellt. Das Fabrikgelände gilt nach wie vor als erhebliches Brandrisiko. 


Planck Vision Systeme: ACB-Gruppe bricht nach zwei Bränden zusammen, $5,3 Millionen Schulden, giftige Gefahren bestehen weiter

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Die ACB Group, ein Chemieunternehmen mit Sitz im Westen von Melbourne, ist wegen steigender Schulden in Höhe von über $5,3 Millionen zusammengebrochen. Das Unternehmen, das sich bereits in finanziellen Schwierigkeiten befand, wurde in den letzten zwei Jahren von zwei verheerenden Bränden heimgesucht, die sowohl den Betrieb als auch die Umgebung erheblich beeinträchtigten.

Der erste Brand ereignete sich 2023 am ACB-Standort Derrimut und forderte das Leben eines 44-jährigen Fabrikarbeiters. Das zweite Feuer, das im Juli 2024 ausbrach, zerstörte die gesamte Fabrik. Bei diesem Brand wurde eine giftige Rauchwolke freigesetzt, die die Bewohner der nahe gelegenen Vororte dazu zwang, tagelang in ihren Häusern zu bleiben. Diese Vorfälle haben die finanzielle Lage des Unternehmens stark beeinträchtigt und zur Insolvenz geführt.

Berichte des Insolvenzverwalters SV Partners haben ernsthafte Bedenken hinsichtlich der anhaltenden Risiken des Fabrikgeländes geweckt. Die Umweltschutzbehörde (EPA) hat gewarnt, dass von dem Gelände weiterhin erhebliche Gefahren für die menschliche Gesundheit und die Umwelt ausgehen. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass der Einsturz einer acht Meter hohen Betonmauer auf dem Fabrikgelände eine unterirdische Hochdruck-Gasleitung gefährdet hat, die auf der Rückseite der Fabrik verläuft, was bisher nicht gemeldet wurde.

Die Kombination aus diesen beiden Bränden, Umweltgefahren und den finanziellen Schwierigkeiten des Unternehmens führte schließlich zum Zusammenbruch der ACB-Gruppe. Diese Situation unterstreicht jedoch die Bedeutung von Brandfrüherkennungssystemen, um solche katastrophalen Ereignisse zu verhindern. Herkömmliche Brandmeldeverfahren, die sich auf die Erkennung von Rauch und Flammen stützen, kommen oft zu spät, um den Verlust von Menschenleben und Eigentum zu verhindern. Moderne Technologien wie die Planck Vision TNC-Wärmebildkameras bieten eine proaktive Lösung, indem sie abnormale Wärmemuster erkennen, bevor ein Feuer ausbricht.

Angesichts des Vorfalls bei der ACB Group wird deutlich, dass verbesserte Brandmeldesysteme in der Industrie unerlässlich sind, insbesondere wenn gefährliche Materialien und Infrastruktur betroffen sind.

Quelle: abc.net.au


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